Vögel
Feldsperling: Sie brüten gerne in Baumhöhlen oder Nistkästen, wenn Streuobstbestände an Äcker grenzen. Feldsperlinge fressen gerne Gräsersamen und Getreidekörner, füttern ihre Jungvögel aber mit Insekten. Der Verzicht auf Pestizide fördert die früher sehr häufige Art. Von ihren nahen Verwandten, den Haussperlingen, unterscheiden sie sich durch einen schwarzen Fleck in der Ohrengegend.

Gartenrotschwanz © Lars Wichmann

Goldammer © Lars Wichmann
Grünspecht: Dieser große Specht benötigt halboffene Landschaften mit alten Bäumen für den Bruthöhlenbau und vielen Ameisen, die gut erreichbar sein. Daher sind kurzrasige oder beweidete Flächen besonders wertvoll für diese Art.
Der Grünspecht war Vogel des Jahres 2014.
Kleinspecht: Der Kleinste unserer heimischen Spechte ist in Hessen ein typischer Bewohner von Streuobstgebieten. Er besiedelt aber auch Laubwälder mit einem hohen Weichholzanteil. Besonders alte Bäume mit Totholzanteil sind wichtig, da der Kleinspecht hier nach Nahrung sucht und seine Bruthöhlen zimmert.

Neuntöter © Lars Wichmann

Steinkauz © Simon Thorn
- Die Streuobstwiesen in Hessen bieten Lebensraum für eine Vielzahl von Vögeln. Arten wie der Steinkauz, der Grünspecht und der Wendehals finden hier Nistmöglichkeiten und reichlich Nahrung.