Schlingnatter © Simon Thorn

Reptilien

Schlingnatter: Streuobstwiesen in Weinbergslagen oder angrenzend an Magerrasen sind oft Lebensraum der Schlingnatter. Die Art nutzt gerne die Baue von Kleinsäugern. Hessens einzige Würgeschlange benötigt ein kleinräumiges Mosaik an Einzelbäumen, Gebüschen (Hecken), grasigen Partien und vegetationsfreien Flächen, angereichert mit Steinhaufen. In den wenigen Gebieten, wo die seltene Äskulapnatter vorkommt, sind Streuobstgebiete auch ein wichtiger Teil-Lebensraum.

Zauneidechse: Zauneidechsen fühlen sich in extensiv genutzten Streuobstgebieten auf sandigen Böden wohl.  Böschungen, Gräben, Natursteinmauern oder Lesesteinhaufen sind oft wichtige Lebensräume und Vernetzungselemente in der offenen Agrarlandschaft.